Fast jede zweite Schwangere leidet an Sodbrennen. Der Grund ist einfach: Je größer das Baby wird, um so stärker drückt
es auf Mutters Magen. Dessen Eingang ist, wie andere Organe in der Schwangerschaft, besonders entspannt. Die Folge:
Magensäure kann leicht in die Speiseröhre aufsteigen. Was kann dagegen getan werden?
Folgende Tipps können gegen die Beschwerden helfen:
Essen in kleinen, häufigeren Mahlzeiten, mit leichter Kost und unter Verzicht auf Fettes und Schweres. Kaffee, Bitteres
und Scharfes meiden, denn sie regen die Säurebildung an. Beim Essen aufrecht sitzen und keine einengende Kleidung
tragen. Nach dem Essen nicht hinlegen, sondern besser ein wenig spazieren gehen. Viel stilles Wasser trinken, aber auch
magenfreundliche Tees (z.B. Kamillentee) oder verdünnte Säfte. Vor dem Schlafengehen hilft ein Glas Milch oder etwas
Naturjoghurt. Beides besitzt die Fähigkeit, Magensäure zu neutralisieren. Hilft alles nicht, kann der Arzt mit der
Verordnung eines säurebindenden Medikamentes helfen. Richtig dosiert und kurzfristig angewendet gelten die Präparate
auch in der Schwangerschaft als unbedenklich.
Quelle: Apothekenmagazin “Baby und Familie”