Wie die Wissenschaftler des
GSF – Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit
herausgefunden haben gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Besuch von Schwimmbädern im ersten Lebensjahr und einem
erhöhten Auftreten von Infektionen.
Insbesondere wurden vermehrt Durchfallerkrankungen und Mittelohrentzündungen festgestellt. Ein Zusammenhang mit
häufigeren
atopischen Erkrankungen während der ersten
sechs Lebensjahre ergab indes sich nicht. 2191 Kinder wurden in den Jahren von 2003 bis 2005 untersucht. Babys, die
nicht am Babyschwimmen teilgenommen hatten, wiesen im ersten Lebensjahr eine deutlich geringere Infektionsrate auf.
Damit zeige die Untersuchung, dass Babyschwimmen speziell in Hinblick auf Infektionen möglicherweise nicht so harmlos
ist wie bislang angenommen wurde. Allerdings sei dies ist nur ein erster Hinweis. Es bedürfe noch weiterer Belege, um
daraus Schlüsse ziehen zu können, ob die Wasserqualität in deutschen Schwimmbädern ausreichend vor frühkindlichen
Infektionen, insbesondere vor Magen-Darm-Infektionen, schützt.
Quelle: GSF – Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit