Babyhaut ist fünfmal dünner als die Haut von Erwachsenen und entsprechend empfindlich. Doch die Natur hat vorgesorgt:
Solange nichts die Poren verstopft, wird sie von selbst mit jedem Tag widerstandsfähiger. Deshalb gilt für Babys
Wohlfühlprogramm “Weniger ist mehr”.
Hier die wichtigsten Tipps aus der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift
Eltern:
Die Haut
Babyhaut braucht viel Zärtlichkeit und einmal wöchentlich ein fünf- bis zehnminütiges Bad. 37 Grad warmes Wasser
genügt. Wer mag, kann noch einen Schuss Milch oder Olivenöl hinzufügen.
Das Gesicht
Für das Gesicht gilt das Gleiche wie für den ganzen Babykörper: Creme braucht die Haut nur dort, wo sie sich trocken
anfühlt. Unparfümierte Pflegeprodukte oder pflanzliche Öle wie Oliven-, Weizenkeim- und Jojobaöl (wird nicht ranzig!)
sind optimal. Da Babys aber auch auf pflanzliche Produkte allergisch reagieren können, ist ein vorsichtiger Test
ratsam.
Die Augen
... sind bei Säuglingen manchmal verklebt. Mit einem weichen Lappen und warmem Wasser von außen nach innen wischen, und
das Problem ist rasch gelöst.
Die Nase
Sie sollte immer frei sein. Wunder wirken etwas Muttermilch oder Kochsalzlösung, mit einer Pipette aus der Apotheke in
die Baby-Nase getröpfelt.
Die Ohren
... reinigen sich von selbst. Es reicht, die Ohrmuschel mit einem feuchten Waschlappen zu säubern. Wattestäbchen sind
tabu!
Die ersten Zähne
... dürfen Sie sanft putzen. Verwenden Sie dazu ein Fingerbürstchen aus Silikon. Zahncreme erst nehmen, wenn Ihr Kind
ausspucken kann.
Der Nabel
Er soll trocken und sauber bleiben - deshalb nicht mit der Windel abdecken!
Der Po
... muss nur eingecremt werden, wenn die Haut angegriffen ist. Entzündungshemmend wirken Cremes mit Zusätzen aus
Calendula, Zinkoxid und Dexpanthenol.
Quelle: Zeitschrift Eltern