Selbst der Stich einer Hornisse ist kein Grund zur Panik. Die Redensart “Ein Hornissenstich tötet ein Kind,
sieben ein Pferd” entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage. Das Gift dieser Insekten ist nicht gefährlicher als
das von Bienen und Wespen.
Nur Menschen mit einer bekannten Allergie müssen tatsächlich sehr vorsichtig sein; bei ihnen kann jeder Stich eine
gefährliche Reaktion hervorrufen. Sie sollten sich dem Risiko, gestochen zu werden gar nicht erst aussetzen. Generell
gilt: Beim Anflug hungriger Stechinsekten auf die gedeckte Kaffeetafel sollten man stets Ruhe bewahren. Angegriffene und
tote Tiere, so berichtet die “Apotheken Umschau”, setzen Alarmstoffe frei, mit denen Artgenossen zu Hilfe
gerufen werden. Vorbeugend hilft, süße Speisen abzudecken und auf parfümierte Kosmetika zu verzichten. Nach Stichen soll
ein eventuell verbliebener Stachel sofort gezogen und die Einstichstelle gekühlt werden. Hilft ein aufgetragenes Gel
nicht genügend gegen das lästige Jucken, kann
man auf Tropfen zum Einnehmen (
Antihistaminika)
zurückgreifen.
Quelle: Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau”