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Artikel mit Tag Gesundheit
Sonntag, 5. September 2010
Die langfristige, vorbeugende Behandlung sollte nicht erst in der Pollensaison starten.
Wer seinen Heuschnupfen mit der “Spezifischen
Immuntherapie”[1] (SIT, auch Hyposensibilisierung oder Desensibilisierung genannt) in den
Griff bekommen will, soll damit nicht erst in der Pollensaison beginnen, da dies den Körper zusätzlich
belastet und das Risiko einer allergischen Reaktion erhöht. Ein idealer Zeitpunkt, um mit der Behandlung zu
starten, ist der Herbst. Bei der SIT bekommt der Patient im Abstand mehrerer Wochen bis zu drei Jahre lang den
allergieauslösenden Stoff in steigender Dosierung gespritzt, so dass sich sein Körper daran gewöhnt und
ihn schließlich toleriert. Die Therapie wird mittlerweile auch mit Tabletten, die unter die Zunge gelegt werden,
durchgeführt.
Samstag, 12. Dezember 2009
Am sichersten schlummern Babys im Schlafzimmer der Eltern, aber im eigenen Bettchen. Das bestätigt eine Studie aus
England, über die das Apothekenmagazin “BABY und Familie” berichtet. Die Forscher analysierten 80 Fälle des
plötzlichen Kindstods (SIDS = Sudden Infant Death Syndrome). Mehr als
jedes zweite Kind war neben Vater oder Mutter gestorben. Entweder schliefen die Kinder im Elternbett oder ein Elternteil
war mit dem Kind auf dem Sofa eingenickt. Zum Teil kamen mehrere Risikofaktoren für SIDS zusammen. In 31 Prozent der
Fälle hatte ein Elternteil Alkohol oder Drogen konsumiert. 29 Prozent der Kinder lagen auf dem Bauch, und 24 Prozent von
ihnen waren in mehrere Tücher gewickelt. Quelle: Apothekenmagazin “BABY und
Familie”
Donnerstag, 10. Dezember 2009
Kinder sollen das Schmerzmittel nicht vorbeugend gegen Impfreaktionen bekommen.
Das Schmerz- und Fiebermittel Paracetamol kann bei Babys zwar eine
Fieberreaktion auf Impfungen mildern. Es kann jedoch auch den Impferfolg schmälern, berichtet das Apothekenmagazin
“BABY und Familie” unter Berufung auf eine tschechische Studie. Die Wissenschaftler fanden bei Kindern, die
Paracetamol eingenommen hatten, weniger Antikörper - der Impfschutz ist dadurch schwächer. Daher sollten die Kleinen
Paracetamol nicht vorbeugend erhalten, sondern nur, wenn Fieber auftritt. Quelle: Apothekenmagazin “BABY und Familie”
Montag, 7. Dezember 2009
Sind Kinder in ihrem späteren Leben besser vor Allergien geschützt, wenn sie frühzeitig mit möglichst vielen Keimen
in Kontakt kommen? Ja, sagten in den vergangenen Jahren etliche Untersucher, die eine bessere Abwehr bei Kindern fanden,
die zum Beispiel eine Kita besuchen oder auf dem Bauernhof groß werden. Ein Nein kommt nun von Wissenschaftlern der
Erasmus-Universität Rotterdam (Niederlande), so berichtet die “Apotheken Umschau”. Die Rotterdamer
bestätigen zwar, dass Fünfjährige, die früh in eine Kita gegangen waren und sich dort entsprechend oft eine Erkältung
einhandelten, seltener an Asthma litten. Doch ließ sich diese Beziehung nicht mehr nachweisen, wenn die Kinder älter
wurden. Achtjährige litten mit gleicher Wahrscheinlichkeit an Asthma, egal ob sie in einer Kita gewesen waren oder
nicht. Die Mediziner aus Rotterdam glauben daher nicht, dass frühe Infektionen später schützen. Quelle: Apotheken Umschau
Sonntag, 29. November 2009
Mäßig kaltes Wasser und fünf Minuten kühlen reichen. Instinktiv reagieren die meisten Menschen bei einer Brandverletzung
richtig und halten die Wunde unter fließendes Wasser. Doch länger als fünf Minuten soll die Kühlung nicht dauern rät die
“Apotheken Umschau” Der Grund: Die Durchblutung des Gewebes nimmt unterhalb der Körpertemperatur von 37 Grad
weiter ab und die Verbrennung wird dann tiefer. Vor allem Kleinkinder können extrem schnell auskühlen. Es ist auch kein
sehr kaltes Wasser nötig. Kühl bis lauwarm sei optimal. Bildet sich eine Brandblase, sollte man diese gut schützen und
keinesfalls aufstechen. Solange sie geschlossen ist, hält sie die Wunde sauber. Quelle: Apotheken
Umschau
Dienstag, 24. November 2009
Auf vielen Kräuter- und Früchtetee-Packungen steht: “Immer mit sprudelndem Wasser
aufgießen. Nur so erhalten Sie ein sicheres Lebensmittel.” Dieser Zusatz wurde laut “Apotheken
Umschau” nötig, weil sich das Verhalten der Verbraucher geändert hat. Manche Mütter erwärmen Fencheltee für ihr
Kind nur handwarm in der Mikrowelle. Andere nehmen heißes Leitungswasser. Doch nur sprudelnd kochendes Wasser tötet
mögliche Keime sicher ab. Quelle: “Apotheken
Umschau”
Montag, 23. November 2009
Quälender Hustenreiz - da kann ein einfaches Mittel Abhilfe schaffen: viel Trinken. Viel Tee oder Wasser löst den Schleim und beruhigt die Bronchien.
Extraflüssigkeit ist besonders dann wichtig, wenn ein Kind fiebert. Am besten hilft dann warmer Kräuter- oder
Früchtetee. In den allermeisten Fällen steckt hinter Husten ein banaler Infekt. Solange keine anderen Krankheitszeichen
dazukommen, sollte man also vor allem eins tun: abwarten - und Tee kochen. Quelle: Apothekenmagazin “BABY und Familie”
Freitag, 13. März 2009
Forscher der Berliner Universitätsklinik Charité haben eine Schluckimpfung entwickelt die möglicherweise bald eine
effektive Vorbeugung gegen allergische Erkrankungen wie Neurodermitis oder Heuschnupfen sein könnte. Es müssten noch
weitere Untersuchungen folgen aber in ein bis zwei Jahren könnte es soweit sein. Quelle:
Apothekenmagazin “BABY und Familie” Tipp: Pollenflugvorhersagen
Donnerstag, 12. März 2009
Der Deutsche Apothekerverband warnt: Cyclometicon-haltige Kopflausmittel können sich entzünden. Wer
Kopflausmittel mit Cyclometicon anwendet, sollte während des Auftragens bis zum Ausspülen von Hitze- und Zündquellen
sowie von offenem Feuer ferngehalten werden und nicht rauchen. In anderen europäischen Ländern seien Fälle bekannt bei
denen sich Kopflausmittel entzündet hätten.
Montag, 9. Februar 2009
Eine Studie an der Universität von Osaka (Japan) ergab, dass wer Mahlzeiten hastig
hinunterschlingt, schneller Übergewichtig wird. Dabei war bei männlichen Schnellessern die Gefahr, dick zu werden, um 84
Prozent höher als bei langsam genießenden Geschlechtsgenossen. Bei den Frauen stieg sie sogar um 109 Prozent. An der
Studie, bei der Forscher den Zusammenhang von Schlucktempo und Körpergewicht untersuchten, nahmen insgesamt 3300
Personen teil. Quelle: Gesundheitsmagazin “Apotheken
Umschau”
Mittwoch, 10. Dezember 2008
Je nach Krankheit sind bis zu 98 Prozent aller Kleinkinder in Deutschland geimpft - ein guter Start
in ein Leben ohne große Gefahren durch Infektionskrankheiten. Nach den ersten Impfungen im Kleinkindalter aber werden
viele Eltern nachlässig. Die Auffrischungen werden versäumt, ohne die der Schutz nicht mehr richtig funktioniert. Die
meisten Impfungen fehlen, weil sie vergessen werden. Nur zwei bis drei Prozent der Menschen sind echte Impfgegner , Zur
Nachlässigkeit kommt noch ein anderer Faktor: Der Erfolg von Impfungen. Die wenigsten Menschen kennen noch jemanden, der
etwa an Kinderlähmung oder Diphtherie erkrankt ist. Daher appellieren die Experten an die Eltern, auch an die
Auffrischungen zu denken. Quelle: Apothekenmagazin
“Baby und Familie”
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