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Artikel mit Tag Gesundheit
Dienstag, 17. Mai 2011
Bei Augenverätzungen gründlich spülen und dann zum Arzt. Hochspritzende,
laugenhaltige Reinigungsmittel, besonders Abflussreiniger, führen im Alltag immer wieder zu Verätzungen der Augen. Erste
Hilfe in solchen Fällen bringt reichliches Spülen, möglichst mit Wasser. Laugen lösen Zellstrukturen auf und dringen
daher schnell und tief ins Gewebe ein. Viel Wasser verdünnt die aggressive Lauge, auch die bereits eingedrungene. Der
Betroffene muss das Auge öffnen und soll es beim Spülen möglichst viel hin und her bewegen, damit sich die Flüssigkeit
gut verteilt. Säuren dringen nicht so tief ein, werden aber auch durch intensives Spülen ausgeschwemmt. Nach der
Ersthilfe müssen die Betroffenen immer schnellstmöglich zum Augenarzt, der das verletzte Auge nachversorgen muss.
Quelle: Das Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau”
Sonntag, 20. Februar 2011
Bei Hausärzten ist Fieber der häufigste Grund, warum Patienten zur Beratung kommen.
Dabei ist eine erhöhte Körpertemperatur in den meisten Fällen kein ernsthaftes Problem - sie hat im Gegenteil sogar
heilende Wirkungen. Viele Vorgänge im körpereigenen Immunsystem laufen bei erhöhten Temperaturen effektiver so die
Apotheken Umschau. Ansonsten gesunde Menschen sollten Fieber nur senken, wenn sie sich
sehr unwohl fühlen, Schmerzen haben oder schwer atmen. Geht die Temperatur auf 40 Grad zu, sollte auch ein Arzt
konsultiert werden. Wichtig: Je jünger Kinder sind, umso vorsichtiger müssen Eltern
allerdings sein. Im Zweifel ist hier immer besser einen Arzt aufzusuchen. Wie sollte Fieber gemessen werden?
Die exakteste Messung gelingt im Darmausgang.
Unter der Zunge zeigt das Thermometer 0,3 bis 0,6 Grad zu wenig
an.
Noch ungenauer ist die Achselhöhle.
Auch Ohrthermometer sind nicht sehr verlässlich.
Stirnthermometer sind bei hohem Fieber genau, versagen aber häufig bei mäßig erhöhter Temperatur.
Quelle: Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau”
Dienstag, 9. November 2010
Viele Diabetiker kontrollieren täglich selbst ihren Blutzuckerwert mit einem Blutstropfen, zumeist aus einer Fingerkuppe. Da ein verschmutzter
Finger den Blutzucker-Messwert verfälschen kann rät die “Apotheken Umschau”: Erst waschen, dann messen, denn
Zuckerhaltige Essensreste und schmutzige oder feuchte Finger können den Messwert bereits erhöhen. Durch gründliches
Händewaschen und -abtrocknen vor dem Piks in die Fingerkuppe lässt sich dieser Fehler vermeiden. Quelle: Das Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau”
Montag, 8. November 2010
Mädchen, die zu wenig schlafen, greifen besonders oft zu süßen und fetten Snack Jugendliche, die während der Woche weniger als acht Stunden pro Nacht ruhen, verspeisen mehr süße und
fette Snacks als ausgeschlafene Altersgenossen. So die “Apotheken Umschau” unter Berufung auf
Wissenschaftler der Universität von Sydney (Australien), die Daten von jungen Menschen zwischen 16 und 24 Jahren
analysierten. Besonders deutlich sein demnach der Zusammenhang bei Mädchen. Quelle:
Das Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau”
Sonntag, 5. September 2010
Die langfristige, vorbeugende Behandlung sollte nicht erst in der Pollensaison starten.
Wer seinen Heuschnupfen mit der “Spezifischen
Immuntherapie”[1] (SIT, auch Hyposensibilisierung oder Desensibilisierung genannt) in den
Griff bekommen will, soll damit nicht erst in der Pollensaison beginnen, da dies den Körper zusätzlich
belastet und das Risiko einer allergischen Reaktion erhöht. Ein idealer Zeitpunkt, um mit der Behandlung zu
starten, ist der Herbst. Bei der SIT bekommt der Patient im Abstand mehrerer Wochen bis zu drei Jahre lang den
allergieauslösenden Stoff in steigender Dosierung gespritzt, so dass sich sein Körper daran gewöhnt und
ihn schließlich toleriert. Die Therapie wird mittlerweile auch mit Tabletten, die unter die Zunge gelegt werden,
durchgeführt.
Samstag, 12. Dezember 2009
Am sichersten schlummern Babys im Schlafzimmer der Eltern, aber im eigenen Bettchen. Das bestätigt eine Studie aus
England, über die das Apothekenmagazin “BABY und Familie” berichtet. Die Forscher analysierten 80 Fälle des
plötzlichen Kindstods (SIDS = Sudden Infant Death Syndrome). Mehr als
jedes zweite Kind war neben Vater oder Mutter gestorben. Entweder schliefen die Kinder im Elternbett oder ein Elternteil
war mit dem Kind auf dem Sofa eingenickt. Zum Teil kamen mehrere Risikofaktoren für SIDS zusammen. In 31 Prozent der
Fälle hatte ein Elternteil Alkohol oder Drogen konsumiert. 29 Prozent der Kinder lagen auf dem Bauch, und 24 Prozent von
ihnen waren in mehrere Tücher gewickelt. Quelle: Apothekenmagazin “BABY und
Familie”
Donnerstag, 10. Dezember 2009
Kinder sollen das Schmerzmittel nicht vorbeugend gegen Impfreaktionen bekommen.
Das Schmerz- und Fiebermittel Paracetamol kann bei Babys zwar eine
Fieberreaktion auf Impfungen mildern. Es kann jedoch auch den Impferfolg schmälern, berichtet das Apothekenmagazin
“BABY und Familie” unter Berufung auf eine tschechische Studie. Die Wissenschaftler fanden bei Kindern, die
Paracetamol eingenommen hatten, weniger Antikörper - der Impfschutz ist dadurch schwächer. Daher sollten die Kleinen
Paracetamol nicht vorbeugend erhalten, sondern nur, wenn Fieber auftritt. Quelle: Apothekenmagazin “BABY und Familie”
Montag, 7. Dezember 2009
Sind Kinder in ihrem späteren Leben besser vor Allergien geschützt, wenn sie frühzeitig mit möglichst vielen Keimen
in Kontakt kommen? Ja, sagten in den vergangenen Jahren etliche Untersucher, die eine bessere Abwehr bei Kindern fanden,
die zum Beispiel eine Kita besuchen oder auf dem Bauernhof groß werden. Ein Nein kommt nun von Wissenschaftlern der
Erasmus-Universität Rotterdam (Niederlande), so berichtet die “Apotheken Umschau”. Die Rotterdamer
bestätigen zwar, dass Fünfjährige, die früh in eine Kita gegangen waren und sich dort entsprechend oft eine Erkältung
einhandelten, seltener an Asthma litten. Doch ließ sich diese Beziehung nicht mehr nachweisen, wenn die Kinder älter
wurden. Achtjährige litten mit gleicher Wahrscheinlichkeit an Asthma, egal ob sie in einer Kita gewesen waren oder
nicht. Die Mediziner aus Rotterdam glauben daher nicht, dass frühe Infektionen später schützen. Quelle: Apotheken Umschau
Sonntag, 29. November 2009
Mäßig kaltes Wasser und fünf Minuten kühlen reichen. Instinktiv reagieren die meisten Menschen bei einer Brandverletzung
richtig und halten die Wunde unter fließendes Wasser. Doch länger als fünf Minuten soll die Kühlung nicht dauern rät die
“Apotheken Umschau” Der Grund: Die Durchblutung des Gewebes nimmt unterhalb der Körpertemperatur von 37 Grad
weiter ab und die Verbrennung wird dann tiefer. Vor allem Kleinkinder können extrem schnell auskühlen. Es ist auch kein
sehr kaltes Wasser nötig. Kühl bis lauwarm sei optimal. Bildet sich eine Brandblase, sollte man diese gut schützen und
keinesfalls aufstechen. Solange sie geschlossen ist, hält sie die Wunde sauber. Quelle: Apotheken
Umschau
Dienstag, 24. November 2009
Auf vielen Kräuter- und Früchtetee-Packungen steht: “Immer mit sprudelndem Wasser
aufgießen. Nur so erhalten Sie ein sicheres Lebensmittel.” Dieser Zusatz wurde laut “Apotheken
Umschau” nötig, weil sich das Verhalten der Verbraucher geändert hat. Manche Mütter erwärmen Fencheltee für ihr
Kind nur handwarm in der Mikrowelle. Andere nehmen heißes Leitungswasser. Doch nur sprudelnd kochendes Wasser tötet
mögliche Keime sicher ab. Quelle: “Apotheken
Umschau”
Montag, 23. November 2009
Quälender Hustenreiz - da kann ein einfaches Mittel Abhilfe schaffen: viel Trinken. Viel Tee oder Wasser löst den Schleim und beruhigt die Bronchien.
Extraflüssigkeit ist besonders dann wichtig, wenn ein Kind fiebert. Am besten hilft dann warmer Kräuter- oder
Früchtetee. In den allermeisten Fällen steckt hinter Husten ein banaler Infekt. Solange keine anderen Krankheitszeichen
dazukommen, sollte man also vor allem eins tun: abwarten - und Tee kochen. Quelle: Apothekenmagazin “BABY und Familie”
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