Die langfristige, vorbeugende Behandlung sollte nicht erst in der Pollensaison starten.
Wer seinen Heuschnupfen mit der “Spezifischen
Immuntherapie”[1] (SIT, auch Hyposensibilisierung oder Desensibilisierung genannt) in den
Griff bekommen will, soll damit nicht erst in der Pollensaison beginnen, da dies den Körper zusätzlich
belastet und das Risiko einer allergischen Reaktion erhöht. Ein idealer Zeitpunkt, um mit der Behandlung zu
starten, ist der Herbst. Bei der SIT bekommt der Patient im Abstand mehrerer Wochen bis zu drei Jahre lang den
allergieauslösenden Stoff in steigender Dosierung gespritzt, so dass sich sein Körper daran gewöhnt und
ihn schließlich toleriert. Die Therapie wird mittlerweile auch mit Tabletten, die unter die Zunge gelegt werden,
durchgeführt.