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Dienstag, 8. Dezember 2009
Die Beziehung zu den Großeltern ist oft eine ganz besondere. Großeltern dürften ruhig weniger streng
sein. In die Erziehung sollten sie sich jedoch nicht einmischen. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen
GfK-Umfrage im Auftrag der “Apotheken Umschau”. Neun von zehn Deutschen (89,2%) sind der Ansicht,
Großeltern sollten ihre Enkel ruhig mal verwöhnen. Drei Viertel (75,5%) glauben, dass die Älteren in der Regel sogar
mehr Verständnis für die Enkelkinder aufbringen als deren Eltern. Ähnlich viele (71,7%) sehen in Großeltern häufig den
Ruhepol der Familie. Zwei Drittel (66,1%) sind überzeugt, dass Enkel den Großeltern manchmal mehr von ihren Problemen
erzählen als den eigenen Eltern. Die Erziehung ist nach Ansicht von drei Viertel (74,2%) der Befragten Elternsache,
Großeltern sollen sich hier eher raushalten. Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins
“Apotheken Umschau”, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.928 Bundesbürgern ab 14
Jahren.
Montag, 7. Dezember 2009
Sind Kinder in ihrem späteren Leben besser vor Allergien geschützt, wenn sie frühzeitig mit möglichst vielen Keimen
in Kontakt kommen? Ja, sagten in den vergangenen Jahren etliche Untersucher, die eine bessere Abwehr bei Kindern fanden,
die zum Beispiel eine Kita besuchen oder auf dem Bauernhof groß werden. Ein Nein kommt nun von Wissenschaftlern der
Erasmus-Universität Rotterdam (Niederlande), so berichtet die “Apotheken Umschau”. Die Rotterdamer
bestätigen zwar, dass Fünfjährige, die früh in eine Kita gegangen waren und sich dort entsprechend oft eine Erkältung
einhandelten, seltener an Asthma litten. Doch ließ sich diese Beziehung nicht mehr nachweisen, wenn die Kinder älter
wurden. Achtjährige litten mit gleicher Wahrscheinlichkeit an Asthma, egal ob sie in einer Kita gewesen waren oder
nicht. Die Mediziner aus Rotterdam glauben daher nicht, dass frühe Infektionen später schützen. Quelle: Apotheken Umschau
Sonntag, 29. November 2009
Mäßig kaltes Wasser und fünf Minuten kühlen reichen. Instinktiv reagieren die meisten Menschen bei einer Brandverletzung
richtig und halten die Wunde unter fließendes Wasser. Doch länger als fünf Minuten soll die Kühlung nicht dauern rät die
“Apotheken Umschau” Der Grund: Die Durchblutung des Gewebes nimmt unterhalb der Körpertemperatur von 37 Grad
weiter ab und die Verbrennung wird dann tiefer. Vor allem Kleinkinder können extrem schnell auskühlen. Es ist auch kein
sehr kaltes Wasser nötig. Kühl bis lauwarm sei optimal. Bildet sich eine Brandblase, sollte man diese gut schützen und
keinesfalls aufstechen. Solange sie geschlossen ist, hält sie die Wunde sauber. Quelle: Apotheken
Umschau
Dienstag, 24. November 2009
Auf vielen Kräuter- und Früchtetee-Packungen steht: “Immer mit sprudelndem Wasser
aufgießen. Nur so erhalten Sie ein sicheres Lebensmittel.” Dieser Zusatz wurde laut “Apotheken
Umschau” nötig, weil sich das Verhalten der Verbraucher geändert hat. Manche Mütter erwärmen Fencheltee für ihr
Kind nur handwarm in der Mikrowelle. Andere nehmen heißes Leitungswasser. Doch nur sprudelnd kochendes Wasser tötet
mögliche Keime sicher ab. Quelle: “Apotheken
Umschau”
Sonntag, 22. November 2009
Kinder tun sich mit dem Radfahren zunehmend schwerer. Im Vergleich zu einer Studie aus dem Jahr 1997
beherrschen heute weniger Kinder wichtige Alltagssituationen im Straßenverkehr, berichtet die “Apotheken
Umschau” und bezieht sich dabei auf eine Studie im Auftrag der Unfallforschung der Versicherer. Blicken Kinder
beispielsweise nach hinten oder zur Seite, können sie die Spur nicht mehr halten. Besonders unsicher im Sattel sitzen
Stadtkinder, Mädchen mit Migrationshintergrund sowie übergewichtige und überbehütete Kinder.
Quelle: Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau”
Montag, 9. März 2009
Kinder- und Jugendärzte möchten Lauflernhilfen am liebsten verbieten lassen. Lauflernhilfen,
sogenannte “Babywalker” verursachen jedes Jahr zahllose Unfälle. Die EU schreibt neuerdings
Stabilitätsprüfungen und Warnhinweise für die Eltern vor. Das geht Deutschen Kinder- und Jugendärzten allerdings nicht
weit genug da Kinder mit den Babywalkern umkippen oder Treppen hinunterfallen können. Häufig sind Kopfverletzungen die
Folge. Quelle: Apothekenmagazin “BABY und Familie”
Sonntag, 2. November 2008
Hydrokortison für Kinder? Was Sie wissen müssen. Manche
Kortisonsalben sind heute rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Die Salben helfen bei nicht infizierten, mäßig
ausgeprägten entzündlichen und bei allergischen und juckenden Hautveränderungen. Für Kinder unter
sechs Jahren gilt aber: Sie dürfen die Mittel nur nach ärztlicher Verordnung und über eine Dauer von maximal drei Wochen
bekommen berichtet das Apothekenmagazin “Baby und Familie”. In den Salben beträgt der Wirkstoffgehalt
(“Hydrocortison”) 0,25 oder 0,5 Prozent. Von diesen geringen Dosen gelangt
nur sehr wenig von der Haut in den Kreislauf und verursacht keine unerwünschten Wirkungen. Die Stellen, die behandelt
werden, sollten aber nicht mehr als zehn Prozent der Hautoberfläche ausmachen. Die schweren Nebenwirkungen
von Kortisontherapien, welche die Angst vor dem Mittel begründet haben, treten vor allem auf, wenn das Hormon
eingenommen oder gespritzt werden muss. Dies wird bei schweren Erkrankungen hingenommen, wenn eine Besserung sonst nicht
zu erreichen ist. Quelle: Apothekenmagazin “Baby und Familie”
Sonntag, 26. Oktober 2008
Wo kommen Kopfläuse am häufigsten vor? Diese Frage beantwortet der Läuseatlas im Internet. Einfach die Postleitzahl eingeben und schon kann man sehen, wie hoch das
Risiko ist, Kopfläuse zu bekommen. Zeigt das Läuse-Barometer zum Beispiel 50 Prozent an, bedeutet dies, dass bis
zu fünf von zehn Kindern Kopfläuse bekommen könnten. Dies ist etwa zwei Mal so hoch wie der Bundesdurchschnitt, deshalb
ist hier Vorsicht geboten. Der Läuseatlas basiert auf bundesweiten statistischen Angaben. Die Daten sollen regelmäßig
aktualisiert werden.
Montag, 20. Oktober 2008
Interessante These: Wenn man Kindern das Essen von Obst erst verbietet und dann erlaubt, erhöht das anschließend
dessen Verzehr ähnlich wie bei Süßigkeiten. Das wollen wenigstens Mediziner herausgefunden haben. Die Kinder werden also
sozusagen ausgetrickst. Mehr dazu im Adipositas-Blog: Versuche, Kinder zum Essen von Obst
und Gemüse zu zwingen, schlagen meist fehl. Das Kind verweigert sich, so dass der ausgeübte Druck genau das Gegenteil
erreicht. Wie nun der bekannte Mediziner und Buchautor Dr. med. ... Verbot von Süßem und Obst erhöht deren Verzehr bei Kindern
Montag, 13. Oktober 2008
Ultraschall erkennt Knochenbrüche genau so gut. Eine Studie des Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Campus Kiel hat gezeigt, dass bei Kindern meist eine
Untersuchung mit Ultraschall ausreicht, um die genaue Lage eines Knochenbruchs festzustellen. Die Untersuchung an 653
verletzten Kindern ergab, dass Ärzte die Frakturen auf diese Weise in über 90 Prozent der Fälle präzise orten konnten.
Mit Röntgenbildern erreichten die Mediziner nahezu die gleiche Quote. Vorteil des Ultraschall: Die Kinder werden keiner
Strahlungsbelastung ausgesetzt. Quelle: Apotheken Umschau
Mittwoch, 24. September 2008
Können Eltern ihren Kindern ohne Bedenken, Sojamilch statt Kuhmilch zu trinken geben?
Die Fachgesellschaft amerikanischer Kinderärzte meint, man solle doch bei Kuhmilch bleiben, ihr besonderer Nährwert
und die Unbedenklichkeit sei wissenschaftlich belegt. Es gebe es aus wissenschaftlicher Sicht auch keine Vorteile, die
dafür sprechen, Kuhmilch durch Sojamilch zu ersetzen. Eindeutige Beweise, dass durch den Verzehr von Soja-Produkten
Nebenwirkungen wie eine gestörte Sexual- oder neurologische Entwicklung auftreten könnten, wie von Kritikern wegen
hormonähnlicher Inhaltstoffe in Sojaprodukten befürchtet wird, gebe es allerdings auch nicht. Quelle: Das Apothekenmagazin “Baby und Familie”
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