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Artikel mit Tag gesundheit
Freitag, 13. März 2009
Forscher der Berliner Universitätsklinik Charité haben eine Schluckimpfung entwickelt die möglicherweise bald eine
effektive Vorbeugung gegen allergische Erkrankungen wie Neurodermitis oder Heuschnupfen sein könnte. Es müssten noch
weitere Untersuchungen folgen aber in ein bis zwei Jahren könnte es soweit sein. Quelle:
Apothekenmagazin “BABY und Familie” Tipp: Pollenflugvorhersagen
Donnerstag, 12. März 2009
Der Deutsche Apothekerverband warnt: Cyclometicon-haltige Kopflausmittel können sich entzünden. Wer
Kopflausmittel mit Cyclometicon anwendet, sollte während des Auftragens bis zum Ausspülen von Hitze- und Zündquellen
sowie von offenem Feuer ferngehalten werden und nicht rauchen. In anderen europäischen Ländern seien Fälle bekannt bei
denen sich Kopflausmittel entzündet hätten.
Montag, 9. Februar 2009
Eine Studie an der Universität von Osaka (Japan) ergab, dass wer Mahlzeiten hastig
hinunterschlingt, schneller Übergewichtig wird. Dabei war bei männlichen Schnellessern die Gefahr, dick zu werden, um 84
Prozent höher als bei langsam genießenden Geschlechtsgenossen. Bei den Frauen stieg sie sogar um 109 Prozent. An der
Studie, bei der Forscher den Zusammenhang von Schlucktempo und Körpergewicht untersuchten, nahmen insgesamt 3300
Personen teil. Quelle: Gesundheitsmagazin “Apotheken
Umschau”
Mittwoch, 10. Dezember 2008
Je nach Krankheit sind bis zu 98 Prozent aller Kleinkinder in Deutschland geimpft - ein guter Start
in ein Leben ohne große Gefahren durch Infektionskrankheiten. Nach den ersten Impfungen im Kleinkindalter aber werden
viele Eltern nachlässig. Die Auffrischungen werden versäumt, ohne die der Schutz nicht mehr richtig funktioniert. Die
meisten Impfungen fehlen, weil sie vergessen werden. Nur zwei bis drei Prozent der Menschen sind echte Impfgegner , Zur
Nachlässigkeit kommt noch ein anderer Faktor: Der Erfolg von Impfungen. Die wenigsten Menschen kennen noch jemanden, der
etwa an Kinderlähmung oder Diphtherie erkrankt ist. Daher appellieren die Experten an die Eltern, auch an die
Auffrischungen zu denken. Quelle: Apothekenmagazin
“Baby und Familie”
Samstag, 29. November 2008
Nicht nur moderne, von beruflichem und Freizeitstress geplagte Zeitgenossen der Fast-Food-Generation klagen über
Spannungen im Bauch. Auch ältere Menschen mit eingeschränkter Verdauung oder Bewegungsmangel oder Babys und Säuglinge
leiden häufig unter dem Kneifen in Magen und Darm. Der wichtigste Schritt bei der Behandlung von
Völlegefühl und Blähungen sei eine ausgewogene Ernährung mit Mahlzeiten, die in Ruhe zubereitet und verzehrt werden,
so die “Neue Apotheken Illustrierte” in ihrer neuen Ausgabe. Hilfe im
Akutfall bieten laut “Neue Apotheken Illustrierte” entschäumende Wirkstoffe wie Simeticon oder Dimeticon. Mit der Mahlzeit eingenommen, lassen sie Gasbläschen im Darm
zerfallen. Sie könnten bereits bei Säuglingen angewendet werden. (Hier unbedingt vorher den Kinderarzt oder den
Apotheker fragen.) Starke Krämpfe werden im allgemeinen mit Butylscopolamin gelöst.
Leichtere Beschwerden könnten mit pflanzlichen Zubereitungen aus der Bitteren Schleifenblume, Fenchel, Anis oder
Kümmel gelindert werden.
Dienstag, 18. November 2008
Akupunktur hilft offenbar so gut bei Heuschnupfen, dass Ärzte der
Hals-Nasen-Ohren-Klinik an der Universität Jena die Behandlung nun in einer neu eingerichteten Akupunktur-Sprechstunde anbieten. In
Studien profitierten 80 Prozent der Heuschnupfen-Patienten davon. Auch Tinnitus-Patienten können auf Hilfe hoffen. Einem
Drittel von ihnen halfen die Akupunkturnadeln. Einziger Wermutstropfen: In der Regel übernehmen die Krankenkassen die
Kosten leider nicht. Quelle: “Apotheken Umschau”
Sonntag, 2. November 2008
Hydrokortison für Kinder? Was Sie wissen müssen. Manche
Kortisonsalben sind heute rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Die Salben helfen bei nicht infizierten, mäßig
ausgeprägten entzündlichen und bei allergischen und juckenden Hautveränderungen. Für Kinder unter
sechs Jahren gilt aber: Sie dürfen die Mittel nur nach ärztlicher Verordnung und über eine Dauer von maximal drei Wochen
bekommen berichtet das Apothekenmagazin “Baby und Familie”. In den Salben beträgt der Wirkstoffgehalt
(“Hydrocortison”) 0,25 oder 0,5 Prozent. Von diesen geringen Dosen gelangt
nur sehr wenig von der Haut in den Kreislauf und verursacht keine unerwünschten Wirkungen. Die Stellen, die behandelt
werden, sollten aber nicht mehr als zehn Prozent der Hautoberfläche ausmachen. Die schweren Nebenwirkungen
von Kortisontherapien, welche die Angst vor dem Mittel begründet haben, treten vor allem auf, wenn das Hormon
eingenommen oder gespritzt werden muss. Dies wird bei schweren Erkrankungen hingenommen, wenn eine Besserung sonst nicht
zu erreichen ist. Quelle: Apothekenmagazin “Baby und Familie”
Sonntag, 26. Oktober 2008
Wo kommen Kopfläuse am häufigsten vor? Diese Frage beantwortet der Läuseatlas im Internet. Einfach die Postleitzahl eingeben und schon kann man sehen, wie hoch das
Risiko ist, Kopfläuse zu bekommen. Zeigt das Läuse-Barometer zum Beispiel 50 Prozent an, bedeutet dies, dass bis
zu fünf von zehn Kindern Kopfläuse bekommen könnten. Dies ist etwa zwei Mal so hoch wie der Bundesdurchschnitt, deshalb
ist hier Vorsicht geboten. Der Läuseatlas basiert auf bundesweiten statistischen Angaben. Die Daten sollen regelmäßig
aktualisiert werden.
Montag, 20. Oktober 2008
Welche Medikamente darf ich in der Schwangerschaft einnehmen? Diese Frage
beantwortet eine neue Internet-Datenbank zu Medikamenten in der Schwangerschaft
allen schwangeren und stillenden Frauen sowie den behandelnden Ärzten und Apothekern. Dabei sind die Informationen
ausführlicher als auf den Beipackzetteln, da auch die Erfahrungen von schwangeren und stillenden Frauen bei der Einnahme
eines Medikaments ausgewertet werden. Die Informationen stammen vom Pharmakovigilanz- und
Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, einer Einrichtung der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit.
Um die Datenbank weiter auszubauen, bittet das Beratungszentrum Schwangere, die die Internetseite wegen
einer konkreten Schwangerschaft lesen, Einzelheiten zu dieser Schwangerschaft einschließlich der verwendeten Medikamente
per Online-Formular oder telefonisch mitzuteilen. Auf Wunsch erhält dann schwangere Frauen auch eine kostenlose
individuelle Beratung
Interessante These: Wenn man Kindern das Essen von Obst erst verbietet und dann erlaubt, erhöht das anschließend
dessen Verzehr ähnlich wie bei Süßigkeiten. Das wollen wenigstens Mediziner herausgefunden haben. Die Kinder werden also
sozusagen ausgetrickst. Mehr dazu im Adipositas-Blog: Versuche, Kinder zum Essen von Obst
und Gemüse zu zwingen, schlagen meist fehl. Das Kind verweigert sich, so dass der ausgeübte Druck genau das Gegenteil
erreicht. Wie nun der bekannte Mediziner und Buchautor Dr. med. ... Verbot von Süßem und Obst erhöht deren Verzehr bei Kindern
Montag, 13. Oktober 2008
Ultraschall erkennt Knochenbrüche genau so gut. Eine Studie des Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Campus Kiel hat gezeigt, dass bei Kindern meist eine
Untersuchung mit Ultraschall ausreicht, um die genaue Lage eines Knochenbruchs festzustellen. Die Untersuchung an 653
verletzten Kindern ergab, dass Ärzte die Frakturen auf diese Weise in über 90 Prozent der Fälle präzise orten konnten.
Mit Röntgenbildern erreichten die Mediziner nahezu die gleiche Quote. Vorteil des Ultraschall: Die Kinder werden keiner
Strahlungsbelastung ausgesetzt. Quelle: Apotheken Umschau
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