Knochenbrüche bei Kindern: Röntgen manchmal unnötig

Ultraschall erkennt Knochenbrüche genau so gut.

Eine Studie des Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Campus Kiel hat gezeigt, dass bei Kindern meist eine Untersuchung mit Ultraschall ausreicht, um die genaue Lage eines Knochenbruchs festzustellen. Die Untersuchung an 653 verletzten Kindern ergab, dass Ärzte die Frakturen auf diese Weise in über 90 Prozent der Fälle präzise orten konnten.

Mit Röntgenbildern erreichten die Mediziner nahezu die gleiche Quote. Vorteil des Ultraschall: Die Kinder werden keiner Strahlungsbelastung ausgesetzt.

Quelle: Apotheken Umschau