Schutzimpfungen gegen Masern

Mangelnder Impfschutz hat in den vergangenen Wochen insbesondere in Nordrhein-Westfalen zu einer Ausbreitung der Masern geführt.

Masern ist eine hoch ansteckende Infektionskrankheit, bei der es zu Komplikationen im Atemtrakt, im Zentralnervensystem und im Gastrointestinaltrakt kommen kann.
In einem von tausend Fällen treten Symptome wie Kopfschmerzen, Fieber, Koma oder Krämpfe auf. Liegt erst einmal eine Entzündung des Gehirngewebes vor, dann ist sie in zehn Prozent der Fälle tödlich und in 20 Prozent mit bleibenden Schäden verbunden.

Professor Dr. Thomas Beck, Leiter der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker rät deshalb allen Eltern, ihre Kleinkinder im Alter von 12 bis 15 Monaten gegen Masern impfen zu lassen. Eine zweite Impfung sollte noch vor Vollendung des zweiten Lebensjahres erfolgen. Der Impfschutz hält dann ein Leben lang.