Vorsicht vor zu viel Fluorid bei Kleinkindern

Nehmen Kleinkinder über Jahre hinweg zu viel Fluorid ein, können sich später auf ihren bleibenden Zähnen weiße bisbräunliche Flecken bilden, berichtet die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer neuen Ausgabe. Man spricht von einer so genannten Dentalfluorose, unter der die Zahnsubstanz leidet und die außerdem ein kosmetisches Problem darstellt.
In der richtigen Menge eingenommen, gilt Fluorid allerdings als unersetzlich für die gesunde Entwicklung der Zähne, da es den Zahnschmelz härtet. Wie viel und wie lange Kleinkinder das Spurenelement einnehmen sollen, bestimmt der Kinderarzt, der dabei zum Beispiel berücksichtigt, ob das jeweilige Trinkwasser mit Fluorid versetzt ist. Kinder unter drei Jahren, denen der Arzt Fluoridtabletten verordnet hat, sollten ihre Zähne nicht mit fluoridhaltiger Zahncreme putzen und möglichst kein fluoridiertes Speisesalz zu sich nehmen, weil sich
dann die aufgenommene Fluoridmenge nur noch schlecht kontrollieren lässt.

Quelle: Neue Apotheken Jllustrierte